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Jetzt auf Windows 10 Upgraden! Was Windows-7-Nutzer jetzt tun sollten

Am 14. Januar 2020 endet der Support für Windows 7. Danach veröffentlicht Microsoft keine Updates mehr für das Betriebssystem. Das gilt für Treiber, Fehlerbehebungen und auch für Sicherheitslücken.

 

Microsoft versucht seit Jahren, Nutzer von Windows 10 zu überzeugen. Dennoch läuft der Vor-, Vorgänger immer noch auf Hunderten Millionen Rechnern. Je nach Statistik hat Windows 7einen Marktanteil von 25 bis 30 Prozent. Ein Teil davon entfällt auf Unternehmen und Behörden. Diese Geschäftskunden können sich aber zumindest eine Gnadenfrist von drei Jahren erkaufen, indem sie für den erweiterten Support bezahlen - ein Glücksfall für Städte wie Berlin, wo nicht nur Flughäfen, sondern auch IT-Projekte etwas länger dauern.

Für Privatnutzer gibt es dagegen keinen Aufschub. Wer immer noch Windows 7 nutzt, sollte deshalb einige Dinge wissen.

Was genau passiert am 14. Januar?

Windows 7 bleibt funktionsfähig. Man kann die Rechner weiternutzen - nur eben auf eigenes Risiko. Zusätzlich wird Microsoft einen ungeliebten alten Bekannten reaktivieren: das Upgrade-Pop-up. Nach jedem Login und täglich um 12 Uhr Mittag erscheinen Fenster, die den ganzen Bildschirm bedecken und auffordern, auf  Windows 10zu wechseln.

Wie gefährlich ist es, nicht zu wechseln?

Bei dem alten Betriebssystem öffnet sich nicht sofort ein Scheunentor für Kriminelle und Geheimdienste. Doch je mehr Zeit vergeht, desto dringender wird der Umstieg. Bislang stopft Microsoft Monat für Monat etliche Schwachstellen, über die Hacker sonst Daten erbeuten oder Schadsoftware installieren könnten. Bleiben diese Patches aus, steigt das Risiko täglich.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik rät Nutzern deshalb, auf aktuellere Betriebssysteme umzusteigen. "Da öffentlich bekannte Schwachstellen nicht mehr geschlossen werden, birgt die weitere Nutzung von Windows 7 hohe Risiken für die IT-Sicherheit", heißt es. Das gelte insbesondere für Geräte, die mit dem Internet verbunden seien. 

Was können Windows-7-Nutzer tun?

Es gibt drei Möglichkeiten: gar nichts tun, Linux installieren oder auf Windows 10 wechseln. Die erste Variante ist die schlechteste. Wer partout nicht umsteigen will, sollte besonders vorsichtig sein, wenn er unbekannte Webseite öffnet, Dateien herunterlädt oder Anhänge öffnet. Selbst diese Maßnahmen helfen aber nur zum Teil, über kurz oder lang werden Angreifer Sicherheitslücken finden. Die meisten Alltagsaufgaben lassen sich mit Linux genauso gut erledigen wie mit Windows. Ein solches System eignet sich für Menschen, die Erfahrung mit Technik haben oder bereit sind, etwas Zeit zu investieren. Einfacher ist es, in der Microsoft-Welt zu bleiben. Wir helfen Ihnen gerne bei der Umsetzung und Unterstützen Sie bei Ihrem Upgrade auf Windows 10.